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Abrazo,
Karin & Gerhard

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Autor:
Gerhard

Geschrieben am:
03.10.2018 19:57:42

Ursulinenhof-Milonga

Liebe Tangogemeinde,

diesen Freitag wird im Ursulinenhof wieder getanzt

TJ ist Robert Decker, der ab 20:45 Uhr für einen schönen Tango-Abend sorgen wird.

Zuvor ab 18:30 Uhr 2 x 1 Stunde Unterricht mit Roland

Herzlich willkommen

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Autor:
karin

Geschrieben am:
01.05.2018 14:01:35

Cremona im Frühling

Yo soy Milonguero - Cremona

Auf dieses Encuentro in der Lombardei haben wir uns sehr gefreut, weil es als Jubiläumsveranstaltung zum 10. Mal ausgetragen wurde, waren dann aber ziemlich enttäuscht: Im Preis inkludiert waren lediglich Chips und anderes Knabberzeugs sowie Industriekekse, aber nicht einmal Wasser. Der Boden im Veranstaltungssaal eines außerhalb von Cremona liegenden Hotels wurde so mancher Dame zum Verhängnis, weil er einerseits aus Stein war, und andererseits so breite Fugen hatte, dass immer wieder Mal Tänzerinnen ihren Herren regelrecht aus den Armen schlitterten. Auch bzgl. Niveau hatten wir hohe Erwartungen auf Grund der Ankündigungen der Veranstalter/innen, aber die wurden leider auch nicht immer erfüllt. 

Eine weitere Kuriosität: Die Teilnehmer/innen wurden in Sektoren eingeteilt, innerhalb derer man sich einen Platz frei auswählen konnte, je nach Nationalität bzw. Sprache. Wir saßen daher bei unseren deutschen Freunden. Abgesehen davon empfanden nicht nur wir diese Vorgehensweise als ziemlich bevormundend  ... Am ersten Abend durchschaute ich das System nicht und wagte es, mich auf einem Platz im Nebensektor niederzulassen, wurde aber schnellstens in die Schranken gewiesen, weil dieser Bereich für Promis reserviert war (Lehrer/innen, TJs ), was sich beim Auffordern als Handicap erwies, weil die ohnehin kaum mit anderen das Tanzbein schwangen.

Sehr gut verstanden haben wir uns mit einem spanisch/italienischen Paar, das - welche Ironie- italienische Holzböden nach Spanien importiert. José war so verärgert, dass er ankündigte, sich in Zukunft von den Veranstalter/innen vor der Anmeldung zum Event Fotos vom Boden zusenden zu lassen. Nicht nur ältere Herrschaften klagten über Schmerzen in den Knien ... Auch ich als bekennende Seitenschläferin spürte meine Hüften, wenn ich meine müden Knochen frühmorgens zur Ruhe bettete ...

José erzählte uns über seine Tangoerlebnisse in Russland und dass dort nicht mit dem Herzen getanzt wird, sondern man nur darauf Bedacht ist, gut auszusehen und zu zeigen, was man alles drauf hat. Auch, dass dort gerne die Damen die Führung übernehmen und es ihm daher eher wie Kung Fu als Tango vorkommt - kein Wunder mit literweise schwarzem Kaffee als Doping ...

Dazupassen auch die Erlebnisse eines Vorarlberger Tangobekannten, der in Russland eine Kirchenorgel aufbaute und die Gelegenheit nutzte, die dortige Tangoszene zu erkunden: Nach zahlreichen Fehlversuchen gelang es ihm endlich, eine Russin aufzufordern, aber die Freude währte nicht lange: Schon nach dem ersten Tanz der Tanda erkundigte sie sich, ob er schon länger als 2 Wochen Tango tanze ...

 

Die mittelalterliche Stadt Cremona, mitten in der fruchtbaren Poebene gelegen, ist bekannt für seine Geigenbauer, ganze Dynastien von Stradivaris,

Amatis und Guaneris haben Europas Fürstenhöfe und Musiker/innen mit den begehrten Streichinstrumenten beliefert und Geigenbauer aus ganz Europa ausgebildet. Sehr informativ ist das Violinenmuseum, das mit seinen kostbaren Exponaten, spannenden interaktiven Stationen und interessanten Modellen zahlreiche Besucher/innen aus der ganzen Welt anlockt und auch heutzutage das Mekka von Geigenbauer/innen ist, kann man hier doch zahlreiche Originalinstrumente und eine Vielzahl historischer  Bauteile bewundern. Ich bin mir sicher, dass auch unser Alexander der Stadt schon einen Besuch abgestattet hat ...

 

Im letzten Saal gibt es Hörproben und ehrfürchtig lauschen wir und schauen uns die dazugehörigen Filmbeiträge an. Sogar David Garrett wurde schon hierher eingeladen, und hat sich aus einigen Instrumenten verschiedener Epochen seine Lieblingsgeige ausgesucht - irre, wie er sie der Reihe nach bespielt und in all ihren Facetten zum erklingen bringt - so ein Talent müsste man haben. 

 

 

An dem prächtigen 110 m hohen Dom, der auch das Wahrzeichen der Stadt ist, sind die vergangenen Jahrhunderte scheinbar spurlos vorüber gegangen. Ja, auch dieser schöne Teil Italiens war einmal Teil des großen habsburgischen Reiches ... So wie Triest und der Zugang zur Adria ... Grummel grummel ...

Am nächsten Tag geht es weiter nach Bologna ... Aber das ist eine andere Geschichte ...